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Sommerreise 2015

9. JUNI - 21. JULI

Balkan - Griechenland

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Das Ziel der Reise war Griechenland

 

Voller Freuden, das Haus geputzt und den Garten gejätet, machten wir uns auf die Reise Richtung Slovenien, unserem ersten Etappenziel. Aber Ohalätz, wir hatten die Rechnung ohne den Wirt gemacht! Bereits kurz nach Luzern leuchtete die rote Lampe am Armaturenbrett auf: "Motor kontrollierern"! Also auf in die nächste Garage, Computer anschliessen: Abgassonde defekt, Katalysator verstopft! Bis die Sonde da war am nächsten Morgen, parkierten wir das Womo auf dem Areal der Garage. Schon um 7 Uhr klopfte der Mechaniker ans Fenster: "Die Sonde ist bereits da". Super, wie lange dauert die Reparatur? Ca. 3 Std. meinte er. Öl und Filter müssen auch noch gewechselt werden. Er drückte uns 2 Gratis-Tageskarten für den ÖV in die Hand. Von Root bis Luzern dauerte die Fahrt knapp 20 Minuten. Also verbrachten wir die Wartezeit mit einem Bummel durch Luzern. Nach 2 Std. kam der Anruf: "Alles paletti, wir sind fertig"!

Gute Arbeit!

 

Mit einem Tag Verspätung mussten wir nun die Reiseroute neu definieren, da unsere Freunde bereits in Slovenien eingetroffen waren. Also wählten wir die schnelle Route über die Autobahn Mailand - Venedig - Udine - Kobarid.

Hier waren wir verabredet mit zwei Gleitschirmflieger-Kollegen und ihren Partnerinnen.


Slovenien

10. - 17. Juni          

Hier wollten wir auch Gleitschirmfliegen in den nächsten 10 Tagen. Wieder nichts! Nach einem schönen Flug vom Stol und einem vom Kobala an den ersten zwei Tagen, leider hatte ich die Helm-Kamera nicht dabei,  war fertig lustig. Regen setzte ein. Es regnete und regnete und wurde immer kälter. Zum Glück hatte einer meiner Kollegen einen grossen Wohnwagen mit einem riesigen Vorzelt dabei. So konnten wir wenigsten die Zeit gemeinsam am Trockenen verbringen. Es folgte ein Tag wie der andere, Regen und ständige Gewitter. Wir sitzen mit unserem Gefährt in einer Pfütze, alles ist nass und schmutzig! Mit Diskutieren und gutem Essen schlagen wir die Zeit tot, warten auf bessere Zeiten. Auch wenn es ausnahmsweise einmal kurz aufhörte zu regnen, war an Fliegen nicht zu denken. Zu tief hingen die Wolken oder zu stark war der Wind oben auf den Bergen.

 

In einer kurzen Regenpausen wagten wir uns auf einen Spaziergang zu den Wasserfällen oder ins nahe gelegene Dorf Kobarid. Auch hier wurden wir nicht verschont und kamen jeweils pudelnass zurück ins Camp. In Kobarid befindet sich das Kriegsmuseum, das Museum des ersten Weltkrieges, das zu einem der besten Museen Europas zählt. Hier konnten wir uns ein Bild machen über die erbitterten Kriege, die hier im Socatal und auf den Höhen ringsum ausgetragen wurden. Noch heute findet man Spuren aus dieser Zeit (verrostete Geschütze und zerfallene Stellungen auf den umliegenden Bergen). Ein spezieller Wanderweg wurde hierzu angelegt.

 

Durch das Tal schlängelt sich die Soca Der Fluss, der seiner türkis-blauen Farbe wegen auch der "Smaragdene Fluss" genannt wird. Tatsächlich ist die Farbe speziell. Beim Überfliegen hatte ich das Gefühl, jemand schütte an der Quelle Farbe ins Wasser, so intensiv hob sich der Fluss vom Gelände ab. An der Soca begegnete man allerlei Wassersportlern, Riverrafter, Kanuten oder Sportfischern, die der berühmten Soca-Forelle nachstellten. Ein Paradies für "Wanderratten". Es gibt viele interessante Routen rund um das Camp. Zum Teil recht abenteuerlich über Treppen, Stege und Hängebrücken oder auf verschlungenen Pfaden über den Hügel mit der Kapelle hinunter nach Kobarid. 

 

 

Das Kamp Koren ist ideal gelegen, nahe dem Dorf, 10 Gehminuten vom Supermarkt entfernt und Ausgangspunkt für viele sportlichen Tätigkeiten. Das Personal sehr freundlich, alles war ordentlch und sauber, die Sanitäranlagen modern. Mit Englisch konnte man sich gut verständigen. Nach der Frage an der Reception, wie das mit der Fliegerei hier so funktioniere, führte die Dame ein kurzes Telefongespräch und sagte mir.: "Morgen 9.40 Uhr vor dem Tor". Es klappte wunderbar, der Kleinbus fuhr pünktlich vor und brachte uns in einer stündigen Fahrt auf den Stol, einem der beiden Parade-Startplätze des Tales. Der Chauffeur verstand ebensowenig Englisch wie wir Slovenisch, hatte aber die für den Flug relevanten Abklärungen getroffen und führte uns wortlos an den geeigneten Startplatz.

 

Trotz des schlechten Wetters haben wir die Gegend genossen ... und wir werden bestimmt wieder kommen!

Kamp Koren in Kobarid,   GPS  N 46°15'0.00"   E 13°35'13.26"

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Von Slovenien ins Fliegercamp Greifenburg, Oesterreich  

17. - 26. Juni

 

Nach 5 Tagen beschlossen wir nach Österreich hinüber zu wechseln. Nach einer Passfahrt über die Julischen Alpen erreichten wir das Drautal und das Fliegercamp Greifenburg. Hier befinden sich die Startplätze etwas tiefer, so bestand eher die Möglichkeit  für einen Flug. Und tatsächlich, das Wetter zeigte sich ab und zu von der besten Seite, so dass wir ein paar gute Flüge absolvieren konnten.

Nach einer weiteren Woche hiess es ab in die Heimat für die anderen, die noch im Arbeitsprozess eingebunden sind. Ferien passé.

Koordinaten Fliegercamp Greifenburg:    N 46°44'53.78   E 13°11'41.07''

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Der Landeplatz direkt neben dem Fliegercamp Greifenburg. Packe mit Peter und Heinz nach der Landung

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Regenwetterausklug nach Villach mit Peret und Vreni

Von Greifenburg über Slovenien nach Kroatien

Die Höhlen von Postojna, in Slovenien   

26. Juni

 

Zurück nach Slovenien und Kroatien wählten Anita und ich den Weg über Villach Richtung Klagenfurt durchs Rosental, über den Loibl-Pass in den Karawanken und vorbei an Lublijana nach Postojna hinunter. Hier beabsichtigten wir die weltbekannten "Höhlen von Pistojna", die zweitgrössten Tropfsteinhöhlen der Welt, zu besuchen. Ein imposantes Erlebnis! Die Höhle umfasst eine Länge von 20 Km, davon sind 5 Km freigegeben zur Besichtigung. Sie hat diverse Säle und Ebenen. Verantwortlich dafür ist der Fluss Pivka, der sich in Jahrtausenden durch das Karstgebirge gefressen hat und heute noch auf der untersten Etage fliesst. Teilweise wird das System mit dem Zug befahren, mit anschliessender Führung zu Fuss. In ca. anderthalb Stunden erfährt man ausführlich die Geschichte um dieses Labyrinth, die Entstehung der Stalakiten und Stalagmiten und warum die unterschiedlichen Farben und Formen. Die Führungen sind hervorragend organisiert. Jede Sprachgruppe erhält seinen eigenen Führer in der jeweiligen Sprache. 

 

Zu sehen sind hier auch die berühmten Grottenolmen. Die unscheinbaren Tiere haben offenbar das Geheimnis des Jungbrunnens für sich entdeckt: Forscher haben herausgefunden, dass die kleinen Tiere vermutlich über 100 Jahre alt werden können und über Jahre nichts fressen! Sie leben in völliger Dunkelheit und erreichen ein Maximalgewicht von 20 Gramm und werden ca.  25 bis 30 cm lang. So berühmt das lange, dünne, schneeweisse, augenlose Tier auch sein mag, unsere Sympathien hat es nicht geweckt.

 

Zum Besuch der Grotte empfiehlt es sich warme Kleider mitzunehmen. In der Höhle herrschte eine Temperatur von 10°C. So nach und nach drang die Kälte durch den Faserpelz und wir waren froh, nach 90 Minuter wieder draussen zu sein.

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Der Eingang zur Höhle mit Gastronomie und dem Stellplatz vor Ort, auf dem wir übernachtet haben.

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Postojna - Klenovica in Kroatien  

27. Juni

 

Weiter ging die Reise entlang der Küste Richtung Süden. Wir genossen das lang erhoffte schöne Wetter. Mit jedem Kilometer wurde es wärmer. Unterwegs deckten wit uns bei einem Grossverteiler noch mit Lebensmitteln ein, danach  ging es zügig Richtung Kroatien über Rijeka der Küstenstrasse entlang. Gegen Abend liessen wir uns auf einem der zahlreich vorhandenen Campingplätze nieder, dem Kamp Konizca in Klenovica. Ein paar Meter vom Strand entfernt richteten wir uns ein. Ein erfrischendes Bad im Meer liess die Müdigkeit  der Fahrerei des Tages vergessen.

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